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Merkmale der Thermofluide

Die Wahl des Thermofluids zur Übertragung der Kalorien an einen Prozess ist vor allem von den Temperatur- und Druckbedingungen, denen das Fluid ausgesetzt ist, abhängig.

Das beste Thermofluid ist WASSER, das zahlreiche Vorteile aufweist: sehr preisgünstig und ausgezeichnete thermische Leistungen.

Allerdings besitzt Wasser zwei Nachteile, die inakzeptabel sein können:

  • - Wasser kann im Prozess gegenüber Reagenzien sehr reaktiv sein, was bei der Unterbrechung der Umschließung zu schweren Unfällen führen kann.
  • - Die Dichte des festen Wassers ist geringer als die des flüssigen Wassers. Diese sehr seltene Eigenschaft, die das Wasser nicht mit Wismut teilt, verursacht große Schäden.

Ein interessanter Kompromiss ist ein Thermofluid auf Wasserbasis:

  • - SALZLAKE, eine wässrige Kalziumchloridlösung, deren Schmelzpunkt bei negativer Temperatur von der Konzentration abhängig ist. Die thermischen Leistungen der Salzlake sind noch höher als die des Wassers, aber die Korrosion durch Chloride schränkt die Verwendung der Salzlake bei niedrigen Temperaturen streng ein.
  • - GLYKOLWASSER, ein Gemisch aus Wasser und Äthylenglykol oder Propylenglykol, kann ebenso bei negativen Temperaturen wie bei hohen Temperaturen verwendet werden. Der Zusatz von Glykol hat den Vorteil, den Schmelzpunkt von Wasser zu senken und den Dampfdruck bei hoher Temperatur zu reduzieren.

Organische Lösungsmittel können auch pur oder mit Wasser versetzt verwendet werden, aber nur bei niedriger Temperatur, um Entzündungsrisiken zu vermeiden:

  • - ETHANOLWASSER, ein Gemisch aus Wasser und Ethanol für Kälteverteilernetze.
  • - Reines METHANOL für Monofluid-Kreislauf-Anwendungen, die sogenannten „kryogenen'' Anwendungen im Temperaturbereich -80 / + 50°C.

Bei sehr niedrigen oder sehr hohen Temperaturen oder bei Arbeitspunkten, die zwischen diesen sehr extremen Temperaturen schwanken, ist es notwendig, ein synthetisches Wärmeöl zu verwenden.

Die Verwendung dieser Öle muss auf die notwendige Mindestmenge reduziert werden, denn außer den hohen Kosten dieser Produkte haben sie den Nachteil, entzündlich zu sein.

In Frankreich unterliegt die Verwendung eines Thermoöls bei einer Temperatur über seinem Flammpunkt der Regelung für Installationen, die gemäß der Rubrik 2951 klassifiziert sind.

Es ist häufig schwierig, die physikalischen Merkmale wiederzufinden, die zur Berechnung der chemischen Verfahrenstechnik notwendig sind. Daher haben wir diese Daten in einer Reihe von Tabellen zusammengestellt, die Sie nachstehend für folgende Fluide konsultieren können:

Pure Lösungsmittel
pdfWASSER
pdfMETHANOL
pdfETHANOL
pdfISOPROPANOL
pdfMETHYLZYKLOHEXAN
pdfXYLOL


Wässrige Lösungen 
pdfGLYKOLWASSER
MEG Monoethylenglykol zu:
25% 30% 35% 40% 45% 50%
pdfGLYKOLWASSER
MPG Monopropylenglykol zu:
25% 30% 35% 40% 45% 50%
pdfETHANOLWASSER
10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90%
pdfMETHANOLWASSER
10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90%


Synthetische Öle
pdfDOWTHERM J
pdfDYNALENE MV
pdfJARYTHERM AX320
pdfJARYTHERM BT06
pdfJARYTHERM CF
pdfJARYTHERM DBT
pdfMARLOTHERM LH
pdfMARLOTHERM SH
pdfMARLOTHERM X
pdfPARACRYOL
pdfPARATHERM CR
pdfPARATHERM HR
pdfSANTOTHERM 59
pdfSANTOTHERM LT
pdfSYLTHERM 800
pdfSYLTHERM XLT
pdfTHERMINOL 66
pdfTHERMINOL ADX10
pdfTHERMINOL ALD
pdfTHERMINOL D12
pdfTHERMINOL XP


Die Daten der reinen Stoffe und der wässrigen Lösungen stammen aus thermodynamischen Datenbanken.

Die Werte der synthetischen Öle stammen aus technischen Dokumenten der Herstellerfirmen: ARKEMA, DOW CHEMICAL, DYNALENE, MONSANTO, PARATHERM, SASOL, SULZER,…